Man nehme 100 Millionen US-Dollar, einen Oscar-Regisseur, zwei Oscar prämierte Darsteller und etwas Fleisch (in Form von cirka 15 nackten Damen). Dazu gebe man korrupte Polizisten (die eklige Sorte), ein paar zwielichtige amerikanische Gangster (anschließend vielleicht im Filmtitel erwähnen?), eine moralische Instanz (durch Oma-ähnlichen Charakter) und, wie immer, einen Spritzer amerikanischen Pathos (Marke George Bush).
Nun nach Belieben abschmecken, am besten mit einer Prise Heroin (gerne auch mehrere Kilo), fetziger Musik und etlichen Waffen (nicht zu knapp). Anschließend locker vermengen – nicht zu sehr, sonst verliert der durchschnittliche Zuschauer den Faden – und nach 157 Minuten haben Sie ein ordentlich unterhaltendes Hollywood-Action-Drama.
Zur Verfeinerung sollten sich die beiden Helden anfangs diametral gegenüber stehen. Um diese Differenz für den Zuschauer zu verdeutlichen wird vorgeschlagen, Szenen mit dem beliebten schwarzen Drogenboss und dem einsamen, von Aktenordnern und nervigen Telefonen umringten Polizisten möglichst oft abzuwechseln.
Ein kurzweiliger Kinoabend ist garantiert. Bon Appetit.





