film & tv rezensionen und empfehlungen 24/7

Die Hochzeit (TEST)


 
ein beitrag von Michael P. Wagenhaeuser
 
18. August 2011
14:05 Uhr
 
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TESTEINTRAG: Der schönste Tag im Leben

Es ist für jedes Paar der schönste Tag im Leben: Die eigene Hochzeit. Viele Fragen und Probleme müssen vor der Hochzeit geklärt werden: Was zieht man an, wen lädt man ein und wo wird gefeiert? Da das Paar schon Wochen vor der Hochzeit mit vielen Dingen beschäftigt ist und die Feier ja zu einem riesen Erfolg werden soll, ist es gut, wenn man gute Freunde hat die einen Teil der Aufgaben übernehmen. Schließlich will man nur einmal im Leben heiraten und da soll dieser Tag ja auch perfekt verlaufen. Muster für die Einladung zur Hochzeit oder Einladungskarten zur Hochzeit finden Sie bestimmt online. Gestalten Sie sie selber nach einer originellen Vorlage – fertig.

Den Film selbst gestalten. Die Feier in Fotos festhalten.

Fotos von der eigenen Hochzeit sind nett, spiegeln aber nicht die Emotionen dieses wichtigen Tages wieder. Fotos haben auch den Nachteil dass sie nach einer gewissen Zeit verblassen.

Wenn Sie einen Film selbst gestalten kann das Ehepaar sich diesen Film immer und immer wieder anschauen und den Tag noch einmal Revue passieren lassen und sie können später ihren Kindern zeigen wie toll heiraten bei ihnen war. Und einen Film selbst gestalten ist kinderleicht. Erfahren Sie online wie einfach es ist Filme selbst gestalten zu können.

Stellen Sie Szenen aus den Filmen online und überraschen Sie so das Hochzeitspaar. Wann hat man schon einmal die Gelegenheit sich selber im Internet zu sehen? Dieses Geschenk wird das Paar ein Leben lang begleiten und Sie können sich immer an diesen wunderbaren Tag erinnern.

 

 

Die Frau – gesehen am Dienstag, …


 
ein beitrag von Michael P. Wagenhaeuser
 
28. November 2008
15:10 Uhr
 
1 kommentar

 

 

… 25. November 2008, 9.18 Uhr bis 9.23 Uhr, in einer Werbepause

Meine Farbe ist glänzend schön – ohne ein graues Haar *** mit 20 Prozent weniger Fett *** Jetzt in Für Sie: Schoko-Rezepte die glücklich machen *** Wie wär’s mit einem unwiderstehlichen Latte Macchiato  *** Für ein triumphierenderes Lächeln *** Das hat mit dem Mutterinstinkt zu tun, da riecht man förmlich die Gefahr. *** Hygiene für Ihre Familie – alles kein Problem mit ›Vanish Oxi Action Intelligence‹ *** Seit wann gibst du deinen Kindern denn Lollies? *** Wer hat schon immer Zeit ein komplettes Essen frisch zuzubereiten?  *** Ihr Tagesbedarf Obst in einer Flasche *** Endlich mal alles kaufen wozu man Lust hat, dank Maxda-Kredit *** Für nur 7,99 Euro gibt es bei Kik Damensatinpyjamas *** weil wir es uns Wert sind.

 

 

Ross Antony moderiert das Wetter (RTL Punkt 9)


 
ein beitrag von Michael P. Wagenhaeuser
 
24. Oktober 2008
09:42 Uhr
 
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Man denkt sich nichts böses, zappt am Morgen durch das Programm und wird gezwungen sich zu übergeben, weil man bei Wetterbericht von RTL Punkt 9 hängenbleibt. Herzlichen Dank. Ich weiß nicht was das soll – was hat denn dieser untalentierte Ross da zu suchen? Das Morgenprogramm von ARD/ZDF, Sat1, RTL & Co. ist ja sowieso unter aller Sau, aber das ist einfach zu viel. Schaut es euch an – ich hab allerdings einen anderen Ausschnitt gesehen, den ich noch schlimmer fand, vielleicht finde ich den ja noch…

 

 

»Aus gegebenem Anlass«, mein Kommentar


 
ein beitrag von Michael P. Wagenhaeuser
 
18. Oktober 2008
00:04 Uhr
 
7 kommentare

 

 

Tja, nun ist es vorbei, das Gespräch zwischen Herrn Gottschalk und Herrn Reich-Ranicki. Was es gebracht hat? Wenig. Bestimmt eine hohe Quote für das ZDF und die Tatsache, dass sich die Zuschauer Gedanken über das Fernsehen gemacht haben. Mitnehmen konnte man von den beiden Herren wenig. Beide konnten ihren Standpunkt nicht aufgeben und beide hatten Unrecht.

Thomas Gottschalk hielt sich zurück und schien sehr gut vorbereitet. Er zeigte sich als Fernsehkenner, reflektierte und resignierte. Seiner Meinung nach wird man das Fernsehen kaum verändern können, da es stark an der Quote hängt. Es wird gezeigt, was gesehen werden will.
Damit hat er zum großen Teil natürlich recht. Aber zum einen gibt es die Öffentlich-Rechtlichen, die eben nicht nach der Quote ausstrahlen müssen. Ich verstehe sowieso nicht, warum es auch in der ARD und ZDF Soaps und Kochsendungen geben muss. Dies bieten doch alle Privatsender auch, das hat mit Grundversorgungsauftrag doch nichts zu tun. Warum nicht hier mal etwas wagen und statt Soaps etwas anderen ausprobieren?
Das andere Argument gegen »es wird gezeigt, was gesehen werden will« ist, dass die meisten Menschen zwar mit wenig zufrieden sind, es aber nicht sein sollten. Selbst wenn sie unzufrieden sind, was an dem großen Interesse an der Sendung wohl abzulesen ist, haben sie entweder nicht die Motivation oder die Möglichkeit dies zu äußern. Es gibt einfach kein Instrument, um auf das große Sendemedium Fernsehen entsprechend zu reagieren.
Das Feuilleton, auf das Gottschalk kurz schimpft, ist sicherlich nicht Schuld am schlechten Fernsehen, es ist höchstens zu schwach beziehungsweise in den Zeitungen deplatziert. Denn das Feuilleton bestraft nicht grundsätzlich die »Quotenverlierer«, wie Gottschalk behauptet. Das Feuilleton mag beispielsweise Harald Schmidt, und zwar zurecht – trotz schlechter Quoten und teilweise langweiliger Sendungen. Er verbindet Unterhaltung und Inhalt.

Marcel Reich-Ranicki hat wenig Ahnung vom Fernsehen. Er will Fernsehen für Gebildete. Er verwechselt Atze Schröder und Helge Schneider, wie ich Faust mit Werther (haha). Er ist Literaturkritiker und »kritisiert«. Aber »kritisieren« bedeutet nicht nur zeigen was schlecht ist, sondern auch aufzeigen zu können warum, wo und was man besser machen müsste, wie das Fernsehen sein könnte und sollte.
Es ist natürlich interessant zu sehen, dass selbst hochintelligente und gebildete Menschen keinen konkreten Zweck des Fernsehens nennen können. Wohl, weil es viele gibt. Meiner Meinung nach, da schließe ich mich Herrn Reich-Ranicki an, muss das Fernsehen in erster Linie unterhalten, darf aber dabei den Inhalt nicht vergessen – und das geht. Es geht bei Schmidt, Switch, Willi Wills Wissen und was weiß ich wo. Es geht bei guten Filmen wie Fightclub, Apocalypse Now, American Beauty, Metropolis, und und und, die Liste ist unglaublich lang. Sie unterhalten und sie können mir, wenn ich mich hineindenken möchte, »mehr« geben.

Fernsehen muss also nicht, wie beide meinen, Sendungen für Gebildete machen. Fernsehen muss sinnvoll unterhalten.

Was nun übrig bleibt, ist eine Diskussion, Aufregung und das Wissen, dass Fernsehen beschissen ist. »Eine Banalität die jeder sagen könnte«, aber nur bei wenigen eine solche Reaktion auslöst. Dafür vielen Dank, Marcel Reich-Ranicki.

Es sind eben doch Veränderungen nötig und für Veränderungen ist Kritik nötig, sonst bekommt man, was man hinnimmt.

PS: Marcel Reich-Ranicki hat definitiv recht, Herr Gottschalk: Atze Schröder wird auch in 200 Jahren nicht als Shakespeare seiner Zeit angesehen – was für ein grauenhafter Gedanke.

 

 

Marcel Reich-Ranicki beim »Deutschen Fernsehpreis 2008«


 
ein beitrag von Michael P. Wagenhaeuser
 
17. Oktober 2008
14:11 Uhr
 
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Ich muss es auch zeigen, einfach weil es zeigenswert ist: Marcel Reich-Ranicki lehnte seine Auszeichnung für sein Lebenswerk beim »Deutschen Fernsehpreis 2008« am vergangenen Sonntag ab. Nun sagt mal einer dort wo es hingehört, dass vieles beschissen ist und was passiert – das Publikum klatscht. Brav wie es sich für ein Publikum gehört – wie man auch »Atze Schröder« und »Deutschland sucht den Superstar« beklatscht.

Heute Abend, um 22.30 Uhr im ZDF, spricht nun Marcel Reich-Ranicki ausgerechnet mit Thomas Gottschalk über den Qualitätsverfall im Fernsehen. Ausgerechnet Gottschalk, ich weiß schon, wie das abläuft: Früher waren Fernsehen und Musik noch besser, es muss mehr auf Bildung geachtet werden, und und und. Jaja. Es ist ja auch nicht so, dass es mehr Literatursendungen geben müsste, höchstens andere – gelesen werden muss schließlich immer noch selbst. Aber egal, wieder zu Gottschalk.

Man muss eingestehen, dass Gottschalks Wetten Dass früher wirklich besser war und auch heute nicht zu den schlechtesten Sendungen gehört. Aber auch früher gab es Mist, viel sogar. Und vieles was früher mal gut war, ist es heute nicht mehr. Was soll ich denn zum Beispiel mit einem Playback-Hit-Medley von Foreigner anfangen, wie es mir vor zwei Wochen bei Wetten Dass dargeboten wurde? Das ist doch peinlicher alter Kram, der überhaupt nicht in unsere Zeit passt. Auch so kann man eben schlechtes Fernsehen machen, belangloses Fernsehen.

 

 

Reaktionen auf die Reaktionen der Börsen


 
ein beitrag von michael p. wagenhaeuser
 
10. Oktober 2008
10:52 Uhr
 
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Schaut man heute morgen n-tv oder cnn sieht man Galgenhumor in Reinform: Die Moderatoren bekommen keine geraden Sätze heraus, kichern und scherzen.

 

 

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