Neben der allgemein bekannten Suche nach Germany’s next Topmodel kürt Heidi Klum in der übernächsten Sendung (Dienstag, 3. Juni 2008, 20.15 Uhr auf ProSieben) nebenbei auch noch das männliche Pendant. Bereits am Ende dieser Halbfinalshow steht einer der 40 männlichen Kandidaten, aus vormals über 4000 Bewerbern, als männliches Topmodel fest. Ihm winkt die Teilnahme an einer Modekampagne.
Michael P. Wagenhäuser meint: Aha. Die letzte Sendung war sowieso ganz schön langweilig, niemand ist rausgeflogen. Und man merkt deutlich wie versucht wird Zwietracht zwischen den letzten fünf Kandidatinnen zu streuen. Die männliche Ablenkung bekommt der Quote bestimmt ganz gut.
Ich habe immer das Gefühl, dass das Fernsehen in meiner Jugend noch besser war. Damals lief Samstag das »A-Team« und später »Wetten-Daß«. Ja, als man die Sendung noch mit scharfem s geschrieben hat, war sie wirklich unterhaltsam. Das waren schöne Zeiten, aber man sollte ja der Vergangenheit nicht nachtrauern.
Was ich allerdings gestern bei TV-Total auf ProSieben gesehen habe, hat die Grenzen des Geschmacks im Fernsehen in meinen Augen mal wieder ein kleines Stück verschoben.
Gast bei Stefan Raab war das acht Monate alte Albino-Kanguru Judy mit seiner Pflegemama. Süß! Aber das reicht natürlich nicht aus, um einen Abend auf ProSieben zu füllen. Nein, wir benötigen noch eine Detailaufnahme wie das Känguru pinkelt und (Entschuldigung, aber es war so) scheißt.
Stefan Raab reagierte standesgemäß: »Das ist ja Wahnsinn.« Ja wirklich, Herr Raab, das ist Wahnsinn. Mein Wunsch ist, dass der Wahnsinn nicht mehr all zu lange auf ProSieben zu sehen ist, aber das wird wohl ein Wunsch bleiben. Schade. Wer sich den Clip trotzdem anschauen möchte: bittesehr.
Sehr witzig – vier Videos über den »Problem-Solver« David Lynch, im David-Lynch-Stil. Wie – du weißt nicht, wer David Lynch ist? Na, der Regisseur von Filmen wie Mulholland Drive, Twin Peaks, Blue Velvet, Lost Highway, Inland Empire, …
Nette Frage auf einem Fragebogen, den ich heute ausgefüllt habe. Da wurde mir mal bewusst, wie oft ich im Kino bin: 100 bis 150 mal pro Jahr, hochrechnet. Das ist schon verrückt!