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Filmkritik: Kan door huid heen – Can go through Skin


 
ein beitrag von laura x. trager
 
18. Februar 2009
14:01 Uhr
 
1 kommentar
 

Wir beobachten Marieke in tiefster Verzweiflung: Ihr Freund hat sich von ihr getrennt. Sie versucht, mit der Situation klar zu kommen. Ruft alte Verehrer an, die sich alle schon längst nicht mehr an sie erinnern. Betrinkt sich. Eine Freundin, die besorgt nach ihr sehen will, lässt sie vor der Tür stehen. Stattdessen bestellt Marieke eine Pizza und lässt ein Bad ein. Der gemütliche Abend allein mit dem eigenen Selbstmitleid verwandelt sich jedoch in einen Albtraum: Der Pizzabote überfällt Marieke, versucht, sie in der Badewanne zu ertränken. Nur durch einen glücklichen Zufall lässt er von seinem Opfer ab – Marieke überlebt, der Angreifer wird gefasst.

Doch die Geschehnisse haben tiefe Wunden in Mariekes Seele geschlagen. Sie entwickelt psychotische Angstzustände, vertraut keinem Menschen mehr. Gleichzeitig sehnt sie sich jedoch nach (körperlicher) Nähe. Wir begleiten Marieke durch ihre persönliche Hölle in einem einsamen Haus in Zeeland. Es ist nicht Mitleid, das ich fühle, eher eine furchtbare Leere und ein Gefühl der Machtlosigkeit. Der Film hat kein Happy End und bietet keine Lösung. Benommen, wie Marieke, die in der letzten Einstellung nach einer Panikattacke apathisch in ihrem Bett ruht, verlasse ich das Kino.


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ein kommentar

  1. wow eine wirklich spannende geschichte. den film sehe ich mir unbedingt an. er trifft 100%ig meinen geschmack.

Pings

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