
Ich habe es vor einem Jahr schon mal bemängelt und finde es schlimm, dass sich noch nichts geändert hat. Warum hört denn niemand auf mich? Immer, zuletzt gestern Abend, wenn ich das Topmodel-Logo sehe, lese ich »Topfmodel«. Die Damen und Herren Verantworlichen könnten das doch mal ändern – jetzt wo alles so erfolgreich läuft: Ständig um die 26 Prozent Marktanteil bei der »werberelevanten« Zielgruppe 14- bis 49-jähriger Zuschauer.
In der Halbfinal-Show am kommenden Dienstag wird dann entschieden wer neben Wanda noch gehen muss – Carolin oder Janina. Das Finale findet am kommenden Donnerstag, den 5. Juni statt.
Tja, in den nächsten Tagen gibt es keine Kracher, die man unbedingt sehen müsste. Man könnte eventuell morgen »Rush-Hour 2« (Do., 29.5., 20.15 Uhr, Vox) anschauen, oder »Larry Flynt – Die nackte Wahrheit« (Do., 29.5., 23.45 Uhr, Arte), oder »Germany’s next Topmodel« (Do., 29.5., 20.15 Uhr, ProSieben), oder gar »Cliffhanger« (Do., 29.5., 22.10 Uhr, Vox).
Und Freitag schaut es ähnlich mau aus: »Was Frauen wollen« (Fr., 30.5., 20.15 Uhr, RTL II), oder »Universal Soldier« (Fr., 30.5., 20.15 Uhr, Tele5) sowie ein paar Jackie Chan Filme.
Aber man könnte seine Zeit auch besser nutzen und mal andere Dinge machen, außer fernsehen. Beispielsweise statt dessen ein Buch lesen oder ins Kino gehen. Letzteres werde ich machen.
Neben der allgemein bekannten Suche nach Germany’s next Topmodel kürt Heidi Klum in der übernächsten Sendung (Dienstag, 3. Juni 2008, 20.15 Uhr auf ProSieben) nebenbei auch noch das männliche Pendant. Bereits am Ende dieser Halbfinalshow steht einer der 40 männlichen Kandidaten, aus vormals über 4000 Bewerbern, als männliches Topmodel fest. Ihm winkt die Teilnahme an einer Modekampagne.
Michael P. Wagenhäuser meint: Aha. Die letzte Sendung war sowieso ganz schön langweilig, niemand ist rausgeflogen. Und man merkt deutlich wie versucht wird Zwietracht zwischen den letzten fünf Kandidatinnen zu streuen. Die männliche Ablenkung bekommt der Quote bestimmt ganz gut.
Quelle: magnus.de