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Idee einer Filmkritik zu I am Legend


 
ein beitrag von michael p. wagenhaeuser
 
27. Januar 2008
01:08 Uhr
 
4 kommentare

 

 

Ganz schön viel Product-Placement – das sollte ich definitiv in meine Filmkritik schreiben. Der Streifen beginnt sogar mit einem blank polierten Mustang Shelby GT 500, der ausgiebig, aus allen Blickwinkeln, für gefühlte drei Minuten präsentiert wird und schließlich nie mehr auftaucht. Zudem stammen alle anderen Autos ebenfalls aus dem Ford-Konzern – ich möchte nicht wissen, was das gekostet hat. Ach ja, und dann waren da ja auch noch die ganzen Apple-Produkte. Eigentlich ist dies für die Handlung nebensächlich, aber ich sollte es in meiner Filmkritik erwähnen. Product-Placement nervt, es reist mich immer aus dem Film.

Was sollte noch in die Filmkritik? Sicherlich eine kurze Angabe zur dürftigen Handlung: Der wohl letzte Überlebenden einer Epidemie in New York muss sich mit seinem Hund gegen unendlich viele Zombies verteidigen und gleichzeitig die Menschheit retten. Da kommt die Kombination aus Wissenschaftler und Soldat in Person von Will Smith gerade recht. Eigentlich hasse ich solche Storys, aber Herr Wendler sagt, dass man versuchen sollte, jeden Film zu mögen. Also gut, versuche ich das mal in meiner Filmkritik.

Sehr beeindruckend war der kräftige Sound im Kino – die Bässe spürte man deutlich am Körper. Kino ist in dieser Hinsicht unschlagbar. Nur wie drücke ich diese Begeisterung in meiner Kritik aus, also wie setze ich Ton in Schrift um? Alles nicht so einfach. Was ich auch noch erwähnen sollte, sind die Special-Effects – sehr detaillierte Zombies – Respekt. Aber will ich so etwas sehen? Was möchte mir dieser Film eigentlich vermitteln? Er macht keinen Spaß, ist kaum spannend und mein Gehirn schaltet sich ab. Das einzige Element, dass bei mir wirkt, ist der Schreck, da toppt »I am Legend« manchen Möchtegern-Horror-Streifen.

Mal sehen, was könnte man noch als positiv bezeichnen? Das Ende vielleicht: Es hat mich überrascht. Na gut, meine filmbeflissenen Freunde fanden‘s eher langweilig – ich sollte meine Überraschung wohl nicht erwähnen, ich will ja nicht als Trottel dastehen.

 

 

Interview mit Jean Luc Godard: Kino heißt streiten


 
ein beitrag von michael p. wagenhaeuser
 
3. Dezember 2007
13:23 Uhr
 
1 kommentar

 

 

Ein Interview mit dem französischen Regisseur Jean-Luc Godard (Außer Atem, Die Verachtung,…) in der Zeit. Sehr zu empfehlen.

 

 

Frage: Wie oft gehen Sie ins Kino? (Jahr)


 
ein beitrag von michael p. wagenhaeuser
 
2. November 2007
11:23 Uhr
 
1 kommentar

 

 

Nette Frage auf einem Fragebogen, den ich heute ausgefüllt habe. Da wurde mir mal bewusst, wie oft ich im Kino bin: 100 bis 150 mal pro Jahr, hochrechnet. Das ist schon verrückt!