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Filmkritik: Transsibirian, Brad Anderson, 111 Minuten


 
ein beitrag von michael p. wagenhaeuser
 
10. Februar 2008
17:12 Uhr
 
1 kommentar

 

 

Mit der Transsibirischen Eisenbahn durch »the wild wild east«, von Peking nach Moskau: Was für ein Abenteuer für den gläubigen Eisenbahnfan und seine Frau.
Draußen in grün getauchte Kälte und eine Eisenbahn die durch schneebedeckte Wälder rattert. Drinnen Wärme, ein befreundetes Pärchen, Vodka mit den Einheimischen und ansprechende Weisheiten wie »Life is a journey, not a destination« – wie schön. Dies alles wird begeistert von der Protagonistin mit ihrer Canon EOS 400D festgehalten. Doch irgendwann kippt und beschleunigt sich der Film: Asien und besonders Russland ist keine Sightseeing-Idylle für amerikanische Touristen – »but we‘re Americans!« – sondern Realität, und allein der Glaube an das Gute und die Wahrheit führen nicht zwangsläufig zum Besten, wenn es das Schicksal anders will.

Gesehen am 10. Februar 2008 im Cinemaxx auf der Berlinale;